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Zuletzt aktualisiert: 2. Februar 2025

Maklergebühren Rechner - Maklerprovision berechnen

Berechnen Sie Maklergebühren beim Immobilienkauf. Mit aktuellen Provisionssätzen, Bestellerprinzip und regionalen Unterschieden.

🏢

Maklergebühren Rechner

Berechnen Sie die Maklercourtage für Immobilienkauf oder Miete in Deutschland

€

Maklergebühren

Provision:7,14%
Gesamte Maklergebühr:21.420,00 €
Anteil Käufer:

50% (seit 2020)

10.710,00 €
Anteil Verkäufer:

50% (seit 2020)

10.710,00 €

ℹ️ Rechtliche Hinweise

  • • Seit 23.12.2020: Käufer und Verkäufer teilen sich die Maklerkosten zu je 50%
  • • Bestellerprinzip bei Miete: Wer den Makler beauftragt, bezahlt ihn
  • • Die Provision ist frei verhandelbar, variiert aber regional (3,57% - 7,14%)
  • • Maklergebühren sind bei Vermietung für Privatpersonen nicht steuerlich absetzbar
  • • Bei Kauf erhöhen Maklerkosten die Anschaffungskosten der Immobilie
  • • Die angegebenen Werte sind Richtwerte - vertragliche Regelungen können abweichen

Quellen & Referenzen

  • •
    Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) — Bundesministerium der Finanzen

    Grunderwerbsteuersätze nach Bundesland

  • •
    Beurkundungsgesetz — Bundesnotarkammer

    Notarkosten und Beurkundungsgebühren

  • •
    Grundbuchordnung (GBO) — Bundesministerium der Justiz

    Grundbuchgebühren und Eintragungskosten

Unsere Berechnungen basieren auf offiziellen Quellen und wissenschaftlichen Standards.

Häufig gestellte Fragen zum Maklergebühren Rechner - Maklerprovision berechnen

Maklerprovision in Deutschland – Ratgeber 2026

Die Maklergebühren gehören zu den größten Nebenkosten beim Immobilienkauf und bei der Wohnungssuche. Seit der Reform des Maklerrechts im Dezember 2020 gelten neue Regeln zur Kostenteilung, die sowohl Käufer als auch Verkäufer betreffen. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen alles Wichtige rund um Maklerprovision, Bestellerprinzip und regionale Unterschiede.

Wie hoch sind die Maklergebühren beim Immobilienkauf?

Die Maklergebühren beim Immobilienkauf sind in Deutschland nicht gesetzlich festgelegt, es haben sich jedoch branchenübliche Sätze etabliert. Die Gesamtprovision liegt in der Regel zwischen 5,95 und 7,14 Prozent des Kaufpreises (inklusive Mehrwertsteuer). Seit dem 23. Dezember 2020 gilt: Wenn der Verkäufer den Makler beauftragt hat, muss er mindestens die Hälfte der Provision übernehmen (§ 656c BGB). Der Käufer zahlt also maximal 50 Prozent der Gesamtprovision.

BundeslandÜbliche GesamtprovisionKäuferanteil (seit 2020)
Bayern7,14 %3,57 %
Baden-Württemberg7,14 %3,57 %
Berlin7,14 %3,57 %
Hamburg6,25 %3,125 %
Nordrhein-Westfalen7,14 %3,57 %
Hessen5,95 %2,975 %
Sachsen7,14 %3,57 %

Das Bestellerprinzip bei Mietwohnungen

Seit dem 1. Juni 2015 gilt für Mietwohnungen das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, bezahlt ihn auch. In der Praxis bedeutet dies, dass bei den meisten Mietwohnungen der Vermieter die Maklerprovision trägt, da er den Makler in der Regel zur Mietersuche engagiert. Die maximale Provision beträgt zwei Nettokaltmieten plus Mehrwertsteuer (also 2,38 Monatsmieten brutto). Für Mieter ist die Wohnungssuche über einen vom Vermieter beauftragten Makler somit kostenfrei.

Beauftragt jedoch der Mieter selbst einen Suchauftrag an einen Makler (sogenannte Mietermaklerei), muss der Mieter die Provision zahlen. Dies kommt in der Praxis selten vor und betrifft meist exklusive Suchanfragen in angespannten Wohnungsmärkten wie München, Frankfurt oder Stuttgart.

Gesamte Kaufnebenkosten im Überblick

Die Maklerprovision ist nur ein Teil der Kaufnebenkosten. Insgesamt müssen Käufer mit folgenden Zusatzkosten rechnen:

  • Grunderwerbsteuer: 3,5 % (Bayern, Sachsen) bis 6,5 % (Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen) des Kaufpreises
  • Notarkosten: Ca. 1,5 % des Kaufpreises für Beurkundung und Grundbucheintragung
  • Grundbuchkosten: Ca. 0,5 % des Kaufpreises
  • Maklerprovision: Käuferanteil ca. 2,975–3,57 % des Kaufpreises

Gesamte Nebenkosten: Je nach Bundesland zwischen 8,5 und 12 Prozent des Kaufpreises. Bei einer Immobilie für 400.000 Euro sind das 34.000 bis 48.000 Euro Nebenkosten.

Maklergebühren verhandeln – Tipps für Käufer

Obwohl die Provisionssätze marktüblich erscheinen, sind sie grundsätzlich verhandelbar. Hier einige Ansätze:

Direkt vom Eigentümer kaufen: Bei Privatverkäufen (z. B. über Ebay Kleinanzeigen, Nachbarschaft) entfällt die Maklerprovision vollständig. Allerdings verzichten Sie dann auf die Marktexpertise und Vorauswahl eines Maklers.

Provision verhandeln: Besonders bei hochpreisigen Immobilien (ab 500.000 Euro) sind Makler oft bereit, den Provisionssatz zu senken. Ein Argument: Bei teuren Objekten ist der absolute Betrag ohnehin hoch. Fragen Sie selbstbewusst nach einem reduzierten Satz – das Schlimmste, was passieren kann, ist ein Nein.

Festpreismakler nutzen: Einige Anbieter arbeiten mit Festpreisen statt prozentualer Provision. Das kann besonders bei teuren Immobilien attraktiv sein, da die Kosten kalkulierbar bleiben und nicht mit dem Kaufpreis steigen.

⚖️ Rechtlicher Hinweis

Diese Berechnung dient nur zur groben Orientierung und ersetzt keine professionelle Rechts- oder Steuerberatung. Für verbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte einen Steuerberater oder Rechtsanwalt. Alle Angaben ohne Gewähr.

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