Wärmepumpe-Vergleichsrechner
Vergleichen Sie Wärmepumpe, Gasheizung und Ölheizung: Jahreskosten, 15-Jahres-Gesamtkosten, BAFA-Förderung, CO²-Bilanz und Amortisation auf einen Blick.
Wärmepumpe vs. Gas vs. Öl
🌡️Gebäudedaten
Energiepreise
Heizkostenvergleich
Heizwärmebedarf: 19.500 kWh/Jahr
15-Jahres-Gesamtkosten (inkl. 3% Energiepreissteigerung)
🌱 Hinweis
Diese Berechnung dient zur ersten Orientierung. Die tatsächlichen Erträge und Kosten hängen von vielen individuellen Faktoren ab. Lassen Sie sich von einem Energieberater vor Ort beraten, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Alle Angaben ohne Gewähr.
Wärmepumpe vs. Gas vs. Öl – Der große Heizkostenvergleich 2026
Die Wahl des richtigen Heizsystems ist eine der wichtigsten Entscheidungen für Hausbesitzer. Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und steigenden fossilen Energiepreisen stehen viele vor der Frage: Wärmepumpe oder doch weiter Gas bzw. Öl?Unser Vergleichsrechner liefert eine fundierte Entscheidungsgrundlage mit realistischen Kosten und aktuellen Fördersätzen.
Wie funktioniert der Heizkostenvergleich?
Der Rechner berechnet den HeizwärmebedarfIhres Gebäudes basierend auf Wohnfläche und Dämmstandard. Daraus ermittelt er für jedes Heizsystem die Jahreskosten, Investitionskosten und die Gesamtkosten über 15 Jahre – inklusive einer realistischen Energiepreissteigerung von 3% pro Jahr.
| Dämmstandard | Energiekennwert | Heizwärmebedarf (150 m²) |
|---|---|---|
| Unsaniert (vor 1980) | 200 kWh/m²a | 30.000 kWh |
| Teilsaniert (1980-2000) | 130 kWh/m²a | 19.500 kWh |
| Gut gedämmt (nach 2000) | 80 kWh/m²a | 12.000 kWh |
| KfW 55 / Neubau | 55 kWh/m²a | 8.250 kWh |
BAFA-Förderung für Wärmepumpen 2026
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)fördert den Einbau von Wärmepumpen mit attraktiven Zuschüssen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG):
- 30% Basisförderung: Für alle Wärmepumpen, die das GEG erfüllen.
- +20% Klima-Geschwindigkeitsbonus: Bei Austausch einer fossilen Heizung (Gas, Öl, Kohle, Nachtspeicher). Gilt bis 2028.
- +5% Effizienzbonus: Für Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel (z.B. Propan R290) oder Erdwärme/Grundwasser.
- +30% Einkommensbonus: Für Haushalte mit zu versteuerndem Einkommen unter 40.000 €/Jahr.
- Maximal 70% Förderung bei förderfähigen Kosten von max. 30.000 € (1. WE).
GEG 2024: Die neue Heizungsgesetzgebung
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG)schreibt seit dem 1. Januar 2024 vor, dass neu eingebaute Heizungen mindestens 65% erneuerbare Energien nutzen müssen. Folgende Lösungen erfüllen die Anforderung:
- Elektrische Wärmepumpe (Luft, Sole, Wasser)
- Fernwärme (aus erneuerbaren Quellen)
- Hybridheizung (Wärmepumpe + Gas-Spitzenlast)
- Solarthermie-Hybridheizung
- Biomasseheizung (Pellets, Hackschnitzel)
- Wasserstoff-ready Gasheizung (mit Auflagen)
Für Bestandsgebäude gelten Übergangsfristen: In Großstädten (>100.000 Einwohner) ab Mitte 2026, in kleineren Gemeinden ab Mitte 2028 – spätestens wenn eine kommunale Wärmeplanung vorliegt.
Wärmepumpe im Altbau: Voraussetzungen und Tipps
Viele Hausbesitzer fragen sich: Funktioniert eine Wärmepumpe in meinem Altbau?Die gute Nachricht: Ja, in den meisten Fällen. Entscheidend sind:
- Vorlauftemperatur: Ideal unter 55°C. Größere Heizkörper oder Fußbodenheizung helfen.
- Dämmstandard: Mindestens eine grundlegende Dämmung (Dach, Kellerdecke) ist empfehlenswert.
- Aufstellort: Für Luft-Wasser-Wärmepumpen brauchen Sie einen geeigneten Außenstandort.
- Schallschutz: Mindestabstände zu Nachbargrundstücken beachten.
Tipp:Lassen Sie einen Energieberater eine Heizlastberechnung durchführen. So erfahren Sie die optimale Wärmepumpengröße und ob Anpassungen am Heizsystem nötig sind. Die Energieberatung wird mit bis zu 80% gefördert (BAFA).
CO²-Bilanz: Wärmepumpe vs. fossile Heizungen
Die CO²-Einsparung ist ein wesentlicher Vorteil der Wärmepumpe:
| Heizsystem | CO² pro kWh Wärme | CO²/Jahr (20.000 kWh) |
|---|---|---|
| Wärmepumpe (JAZ 3,5) | 139 g | 2.771 kg |
| Gas-Brennwert | 220 g | 4.391 kg |
| Öl-Brennwert | 313 g | 6.259 kg |
Eine Wärmepumpe spart gegenüber einer Gasheizung rund 1,6 Tonnen CO² pro Jahr, gegenüber einer Ölheizung sogar 3,5 Tonnen. Mit zunehmendem Anteil erneuerbarer Energien im Strommix wird die CO²-Bilanz der Wärmepumpe jedes Jahr besser.
Energiepreisentwicklung und langfristige Kostenvorteile
Ein entscheidender Faktor beim Heizkostenvergleich ist die Energiepreisentwicklung. Fossile Energieträger (Gas, Öl) unterliegen starken Preisschwankungen und werden durch die steigende CO²-Bepreisung tendenziell teurer. Der Strompreis ist stabiler und profitiert vom wachsenden Anteil erneuerbarer Energien. In Kombination mit einer eigenen PV-Anlage können die Stromkosten für die Wärmepumpe auf 15–20 ct/kWh sinken – das macht die Wärmepumpe langfristig deutlich günstiger als jede fossile Heizung.
Fazit:Unter Berücksichtigung der BAFA-Förderung, steigender CO²-Preise und der Möglichkeit, Solarstrom zu nutzen, ist die Wärmepumpe in den meisten Fällen die wirtschaftlichste und zukunftssicherste Heizungsoption für Bestandsgebäude und Neubauten.
Häufig gestellte Fragen zum Wärmepumpe-Vergleichsrechner
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