Bürgergeld-Rechner 2026
Berechnen Sie Ihren Anspruch auf Bürgergeld bzw. Neue Grundsicherung mit aktuellen Regelsätzen 2026
Bürgergeld-Rechner 2026
💶Haushaltstyp:
Inkl. Nebenjobs, Minijobs, etc.
Berechnung
Regelsatz + Unterkunft
📋 Regelsätze 2026
Alleinstehend: 563 €/Monat
Bedarfsgemeinschaft: 506 €/Person (2 x 506 = 1012 €)
Kinder:
- 0-5 Jahre: 357 €
- 6-13 Jahre: 390 €
- 14-17 Jahre: 471 €
ℹ️ Wichtige Hinweise
- Dies ist eine vereinfachte Berechnung
- Unterkunftskosten werden in angemessener Höhe übernommen
- Freibeträge für Erwerbseinkommen (§ 11b SGB II): erste 100 € voll, 20 % von 100 bis 520 €, 30 % von 520 bis 1.000 €, 10 % von 1.000 bis 1.200 € (mit minderjährigem Kind bis 1.500 €)
- Seit 1. Juli 2026 heißt die Leistung offiziell „Neue Grundsicherung“; die Regelbedarfe sind unverändert
- Mehrbedarf (z.B. Alleinerziehende, Schwangere) nicht berücksichtigt
- Vermögensfreibeträge hier nicht einbezogen
⚖️ Rechtlicher Hinweis
Dieser Bürgergeld-Rechner dient nur zur groben Orientierung und ersetzt keine professionelle Sozialrechtsberatung. Die tatsächliche Bewilligung hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Jobcenter. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellen & Referenzen
- •Sozialgesetzbuch (SGB) — Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Sozialversicherungsbeiträge und Arbeitnehmerrechte
- •
- •Lohnsteuer-Richtlinien — Bundesministerium der Finanzen
Offizielle Lohnsteuertabellen und Freibeträge
Unsere Berechnungen basieren auf offiziellen Quellen und wissenschaftlichen Standards.
Was ist Bürgergeld?
Das Bürgergeld ist die Grundsicherung für Arbeitsuchende in Deutschland und hat seit Januar 2023 das frühere Arbeitslosengeld II (Hartz IV) ersetzt. Es sichert den Lebensunterhalt von Menschen, die nicht oder nicht ausreichend arbeiten können und keine anderen ausreichenden Einkünfte haben. Seit dem 1. Juli 2026 gilt die Neue Grundsicherung für Arbeitsuchende, die das Bürgergeld ablöst; die Leistung heißt nun Grundsicherungsgeld. Die Regelbedarfe sind dabei unverändert geblieben, geändert haben sich vor allem die Regeln zu Vermögen, Unterkunftskosten und Mitwirkungspflichten.
Bürgergeld Regelsätze 2026
Die Regelsätze bleiben auch 2026 bei 563 Euro für Alleinstehende und sind damit seit 2024 unverändert. Die Fortschreibung hätte rechnerisch niedrigere Beträge ergeben; eine Besitzschutzregelung verhindert jedoch Kürzungen.
Aktuelle Regelsätze
- Alleinstehende / Alleinerziehende: 563 € pro Monat
- Paare (pro Person): 506 € pro Monat
- Kinder 0-5 Jahre: 357 € pro Monat
- Kinder 6-13 Jahre: 390 € pro Monat
- Jugendliche 14-17 Jahre: 471 € pro Monat
Wie wird Bürgergeld berechnet?
Die Bürgergeld-Berechnung setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen:
1. Regelsatz (Existenzminimum)
Der Regelsatz deckt die laufenden Kosten für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat und persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens. Die Höhe hängt von der Haushaltssituation und dem Alter der Haushaltsmitglieder ab.
2. Kosten der Unterkunft und Heizung
Zusätzlich zum Regelsatz werden die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen, soweit sie angemessen sind. Dazu zählen Kaltmiete, Nebenkosten und Heizkosten. Die Angemessenheit richtet sich nach der örtlichen Mietsituation.
3. Mehrbedarf
Unter bestimmten Voraussetzungen wird ein Mehrbedarf gewährt, z.B. für:
- Alleinerziehende (je nach Anzahl und Alter der Kinder)
- Schwangere (ab der 13. Schwangerschaftswoche)
- Erwerbsfähige mit Behinderung
- Kostenaufwändige Ernährung aus medizinischen Gründen
4. Anrechnung von Einkommen
Vorhandenes Einkommen wird auf den Bürgergeld-Anspruch angerechnet, allerdings gelten Freibeträge:
- Die ersten 100 € Erwerbseinkommen bleiben anrechnungsfrei
- Von 100 € bis 520 €: 20% bleiben anrechnungsfrei
- Von 520 € bis 1.000 €: 30% bleiben anrechnungsfrei
- Von 1.000 € bis 1.200 € (1.500 € mit minderjährigem Kind): 10% anrechnungsfrei
Wer hat Anspruch auf Bürgergeld?
Grundsätzlich haben Sie Anspruch auf Bürgergeld, wenn Sie:
- Zwischen 15 und 67 Jahre alt sind (erwerbsfähig)
- Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben
- Hilfebedürftig sind (Einkommen und Vermögen reichen nicht aus)
- Dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen
Bürgergeld für Familien und Bedarfsgemeinschaften
Leben mehrere Personen in einem Haushalt zusammen, bilden sie in der Regel eine Bedarfsgemeinschaft. Dazu gehören:
- Ehepartner und eingetragene Lebenspartner
- Personen in eheähnlicher Gemeinschaft
- Unverheiratete Kinder unter 25 Jahren
Das Gesamteinkommen und Vermögen aller Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft wird bei der Berechnung berücksichtigt.
Häufig gestellte Fragen zum Bürgergeld
1. Wie viel Bürgergeld bekomme ich 2026?
Die Höhe richtet sich nach Ihrer individuellen Situation. Alleinstehende erhalten 563 € Regelsatz plus angemessene Unterkunftskosten. Bei Paaren sind es 506 € pro Person. Für Kinder gelten je nach Alter zwischen 357 € und 471 €. Nutzen Sie unseren Rechner für eine genaue Berechnung Ihres Anspruchs.
2. Wie viel darf ich dazuverdienen?
Sie dürfen unbegrenzt dazuverdienen, allerdings wird das Einkommen auf das Bürgergeld angerechnet. Die ersten 100 € bleiben komplett anrechnungsfrei. Von 100 € bis 520 € bleiben 20% anrechnungsfrei, von 520 € bis 1.000 € sind es 30%. Bei Einkommen von 1.000 € bis 1.200 € (bzw. 1.500 € mit minderjährigem Kind) bleiben weitere 10% anrechnungsfrei.
3. Wurde das Bürgergeld 2026 erhöht?
Nein, die Regelsätze bleiben 2026 stabil bei 563 € für Alleinstehende (Nullrunde wie schon 2025). Auch die Umstellung auf die Neue Grundsicherung zum 1. Juli 2026 hat die Höhe der Regelsätze nicht verändert. Eine Besitzschutzregelung verhindert Kürzungen.
4. Was ist eine Bedarfsgemeinschaft?
Eine Bedarfsgemeinschaft besteht aus Personen, die in einem Haushalt zusammenleben und gemeinsam wirtschaften. Dazu gehören Ehepartner, Lebenspartner, Partner in eheähnlicher Gemeinschaft sowie unverheiratete Kinder unter 25 Jahren. Das Einkommen und Vermögen aller Mitglieder wird gemeinsam berücksichtigt.
5. Werden Unterkunftskosten komplett übernommen?
Die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung werden übernommen, soweit sie angemessen sind. Die Angemessenheit richtet sich nach der örtlichen Mietsituation und wird vom zuständigen Jobcenter geprüft. Bei unangemessen hohen Kosten müssen Sie gegebenenfalls die Kosten senken oder umziehen.
6. Kann ich Bürgergeld und Minijob kombinieren?
Ja, Sie können einen Minijob (bis 603 € im Monat, Stand 2026) ausüben und gleichzeitig Bürgergeld beziehen. Die ersten 100 € bleiben anrechnungsfrei, von 100 € bis 520 € bleiben 20% (84 €) und von 520 € bis 603 € bleiben 30% (24,90 €) anrechnungsfrei. Somit hätten Sie bei 603 € Verdienst 208,90 € mehr als ohne den Minijob.
7. Wie hoch ist der Vermögensfreibetrag?
Mit der Neuen Grundsicherung (seit 1. Juli 2026) ist die Karenzzeit beim Vermögen entfallen. Der Vermögensfreibetrag richtet sich jetzt nach dem Lebensalter: bis 30 Jahre 5.000 €, ab 31 Jahren 10.000 €, ab 41 Jahren 12.500 € und ab 51 Jahren 20.000 € pro Person. Angemessener Hausrat, ein angemessenes Auto, Altersvorsorge und angemessenes selbstgenutztes Wohneigentum bleiben geschützt. Für Bewilligungszeiträume, die vor dem 1. Juli 2026 begonnen haben, gelten Übergangsregeln.
8. Wie lange kann ich Bürgergeld beziehen?
Bürgergeld wird grundsätzlich unbefristet gewährt, solange die Voraussetzungen erfüllt sind. Die Bewilligung erfolgt jedoch zunächst für 6 bzw. 12 Monate. Danach müssen Sie einen Weiterbewilligungsantrag stellen. Das Bürgergeld wird so lange gezahlt, wie Sie hilfebedürftig sind und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.
9. Was ist der Unterschied zwischen Bürgergeld und Grundsicherung im Alter?
Bürgergeld ist für erwerbsfähige Personen zwischen 15 und 67 Jahren gedacht, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen müssen. Die Grundsicherung im Alter richtet sich an Menschen ab Erreichen der Regelaltersgrenze (derzeit 67 Jahre) oder dauerhaft voll erwerbsgeminderte Personen. Bei der Grundsicherung im Alter besteht keine Arbeitspflicht.
10. Wo beantrage ich Bürgergeld?
Bürgergeld beantragen Sie bei Ihrem zuständigen Jobcenter. Sie können den Antrag persönlich, schriftlich oder online über das Jobcenter-Portal stellen. Ihr zuständiges Jobcenter richtet sich nach Ihrem Wohnort. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de.
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Bürgergeld 2026 – Regelsätze, Anspruch und Zuverdienst
Das Bürgergeld (seit 2023, Nachfolger von Hartz IV; seit 1. Juli 2026 abgelöst durch die Neue Grundsicherung) sichert das Existenzminimum. Der Regelsatz für Alleinstehende beträgt 2026 €563/Monat. Zusätzlich werden Kosten für Unterkunft und Heizung (KdU) in angemessener Höhe übernommen. Anspruchsberechtigt sind erwerbsfähige Personen ab 15 Jahren, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln decken können.
Bürgergeld-Regelsätze 2026
| Regelbedarfsstufe | Personengruppe | €/Monat | Enthält |
|---|---|---|---|
| Stufe 1 | Alleinstehend | 563 | Nahrung, Kleidung, Strom |
| Stufe 2 | Paare (je Person) | 506 | Gemeinsamer Haushalt |
| Stufe 3 | Erwachsene (BG) | 451 | In Bedarfsgemeinschaft |
| Stufe 4 | Jugendliche 14–17 | 471 | + Schulbedarf |
| Stufe 5 | Kinder 6–13 | 390 | + Schulbedarf |
| Stufe 6 | Kinder 0–5 | 357 | + Erstausstattung |
Zuverdienst, Schonvermögen und Sanktionen
- Zuverdienst-Freibeträge: Bis €100: 100 % behalten (Grundfreibetrag). €100–€520: 20 % behalten. €520–€1.000: 30 % behalten. €1.000–€1.200: 10 % behalten (mit Kind: bis €1.500). Beispiel: Bei €800 Brutto-Zuverdienst: €100 + 20 % von €420 + 30 % von €280 = €268 anrechnungsfrei.
- Kosten der Unterkunft (KdU): Miete und Heizkosten werden in „angemessener Höhe“ übernommen. Angemessenheit: Richtwerte der Kommune (z. B. München: bis €740 für 1 Person, Berlin: bis €520). Seit 1. Juli 2026 (Neue Grundsicherung) sind die Unterkunftskosten auch in der Karenzzeit auf das Eineinhalbfache der örtlichen Angemessenheitsgrenze gedeckelt; für Härtefälle gibt es Ausnahmen.
- Schonvermögen: Seit 1. Juli 2026 gibt es beim Vermögen keine Karenzzeit mehr. Die Freibeträge sind nach Lebensalter gestaffelt: bis 30 Jahre €5.000, ab 31 Jahren €10.000, ab 41 Jahren €12.500, ab 51 Jahren €20.000 pro Person. Nicht angerechnet: angemessenes selbstgenutztes Wohneigentum, angemessenes Auto, angemessener Hausrat und Altersvorsorge. Für vor dem 1. Juli 2026 begonnene Bewilligungszeiträume gelten Übergangsregeln.
- Sanktionen: Seit 1. Juli 2026 gilt: Pflichtverletzung ohne wichtigen Grund (z. B. Maßnahme abgebrochen, zumutbare Arbeit abgelehnt): Kürzung des Regelbedarfs um 30 % für 3 Monate. Zweiter versäumter Termin: 30 % für 1 Monat. Wer ein konkretes zumutbares Arbeitsangebot ablehnt, kann den Regelbedarf für mindestens einen Monat ganz verlieren. Nach drei versäumten Terminen in Folge entfällt der Anspruch; die Unterkunftskosten werden dann noch einen Monat gezahlt. Härtefälle werden geprüft.
- Antragstellung: Online über jobcenter.digital oder vor Ort beim Jobcenter. Benötigte Unterlagen: Personalausweis, Mietvertrag, Kontoauszüge (3 Monate), Einkommensnachweise, Vermögensnachweis. Bearbeitungszeit: 2–6 Wochen. Bei finanzieller Notlage: Vorschuss möglich.
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