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Zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2026

Terrassen-Rechner

Berechnen Sie Material, Verschnitt und Kosten für Ihre Terrasse. WPC, Holz, Naturstein oder Betonplatten mit Unterkonstruktion.

Terrassen-Rechner

⚠️ Sicherheitshinweis

Diese Berechnung dient zur Orientierung und ersetzt keine professionelle Planung. Bei aufgeständerten Terrassen, Hanglage oder Fundamentarbeiten konsultieren Sie einen Fachmann.

Häufig gestellte Fragen zum Terrassen-Rechner

Terrasse bauen: Der komplette Ratgeber 2026

Das richtige Material für Ihre Terrasse

Die Materialwahl ist die wichtigste Entscheidung beim Terrassenbau. WPC-Dielen (Wood Plastic Composite) sind der Bestseller in Deutschland und bieten eine holzähnliche Optik bei minimaler Pflege. Sie sind rutschfest, splitterfrei und in vielen Farben erhältlich. Naturholz wie Lärche, Douglasie oder Bangkirai überzeugt durch seine natürliche Ausstrahlung, benötigt aber ein- bis zweimal jährlich eine Behandlung mit Terrassenöl. Betonplatten sind die günstigste Option und bieten eine große Vielfalt an Formaten und Oberflächen.

Naturstein wie Granit, Sandstein oder Travertin ist die Premium-Variante und verleiht der Terrasse ein elegantes Ambiente. Feinsteinzeug verbindet die Vorteile von Naturstein mit geringerem Pflegeaufwand und gleichmäßiger Oberfläche. Unser Terrassen-Rechner berechnet den Materialbedarf für alle gängigen Materialien inklusive Verschnitt und gibt eine Kostenschätzung.

Unterkonstruktion richtig planen

Die Unterkonstruktion ist das Fundament jeder Holz- und WPC-Terrasse. Aluminium-Unterkonstruktionen sind langlebiger als Holzlatten und verrotten nicht. Die Latten werden im Abstand von 40 Zentimetern parallel zueinander verlegt und müssen auf Stelzlagern oder Betonplatten aufliegen. Wichtig ist eine ausreichende Belüftung unter der Terrasse von mindestens 5 Zentimetern, damit Feuchtigkeit entweichen kann und kein Schimmel entsteht.

Bei Plattenbelägen entfällt die Unterkonstruktion. Stattdessen werden die Platten auf einem verdichteten Splittbett verlegt. Alternativ können Stelzlager verwendet werden, die eine schnelle und einfache Verlegung ermöglichen und gleichzeitig für Drainage sorgen. Beide Methoden erfordern eine ebene und tragfähige Tragschicht aus Schotter.

Kosten und Planung im Überblick

Eine 20-Quadratmeter-Terrasse aus WPC-Dielen kostet als Heimwerker-Projekt etwa 1.500 bis 2.000 EUR inklusive Unterkonstruktion, Schrauben und Bettungsmaterial. Bei professioneller Ausführung kommen 40 bis 60 EUR pro Quadratmeter für die Arbeit hinzu. Naturstein liegt deutlich höher: Rechnen Sie mit 2.500 bis 4.000 EUR Material plus Arbeitskosten. Betonplatten auf Splittbett sind die günstigste Variante ab etwa 800 bis 1.200 EUR für 20 Quadratmeter.

Planen Sie Ihre Terrasse am besten im Winter, wenn die Preise für Material und Handwerker niedriger sind. Die optimale Bauzeit ist das Frühjahr ab März, wenn der Boden frostfrei ist. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie nicht nur Materialpreise, sondern auch Qualität und Garantieleistungen.

Terrasse selber bauen: Schritt für Schritt

Der Terrassenbau beginnt mit dem Aushub des Mutterbodens auf 30 bis 40 Zentimeter Tiefe. Markieren Sie die Fläche mit Schnüren und achten Sie auf das Gefälle von 2 Prozent vom Haus weg. Füllen Sie Schotter als Tragschicht ein und verdichten Sie ihn schichtweise mit einer Rüttelplatte. Verlegen Sie Unkrautvlies auf dem verdichteten Schotter und bringen Sie eine Ausgleichsschicht aus Splitt auf.

Für Holz- und WPC-Terrassen montieren Sie nun die Unterkonstruktion auf Stelzlagern und richten sie waagerecht aus. Die Dielen werden quer zur Unterkonstruktion mit Clips oder Schrauben befestigt. Lassen Sie zwischen den Dielen 5 bis 8 Millimeter Fuge für die Entwässerung. Für Plattenbeläge verlegen Sie die Platten auf dem Splittbett und klopfen sie mit einem Gummihammer an. Füllen Sie die Fugen mit Fugensand oder Pflasterfugenmörtel.

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