Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2026

Trockenbau-Rechner

Berechnen Sie den kompletten Materialbedarf f\u00fcr Ihre Trockenbauwand: Rigipsplatten, CW/UW-Profile, Schrauben, Fugenband, Spachtelmasse und gesch\u00e4tzte Kosten.

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⚠️ Sicherheitshinweis

Diese Berechnung ist eine theoretische Ann\u00e4herung und ersetzt keine professionelle Planung durch einen Trockenbauer. Bei tragenden W\u00e4nden, Brandschutzanforderungen und Feuchtr\u00e4umen gelten besondere Vorschriften. Konsultieren Sie einen Fachmann f\u00fcr die genaue Ausf\u00fchrung.

⚠️ Sicherheitshinweis

Diese Berechnung ist eine theoretische Ann\u00e4herung und ersetzt keine professionelle Planung durch einen Trockenbauer. Bei tragenden W\u00e4nden, Brandschutzanforderungen und Feuchtr\u00e4umen gelten besondere Vorschriften. Konsultieren Sie einen Fachmann f\u00fcr die genaue Ausf\u00fchrung. Alle Angaben ohne Gew\u00e4hr.

Trockenbau-Material berechnen – Ratgeber 2026

Trockenbau ist die schnellste und sauberste Methode für Raumteilung, Deckenabhängung und Dämmung. Mit unserem Rechner ermitteln Sie präzise den Materialbedarf an Gipskartonplatten, Ständerprofilen, Schrauben und Spachtelmasse – inklusive Verschnitt-Zuschlag.

Materialbedarf pro m² Trockenbauwand

MaterialMenge pro m²Preis ca.Hinweis
Gipskartonplatten (12,5 mm)2,1 Platten3–5 €/m²Beidseitig beplankt
CW-Profile (75 mm)2,0 lfm1,50–2,50 €/lfmAbstand 62,5 cm
UW-Profile (Anschluss)0,7 lfm1,80–3,00 €/lfmDecke + Boden
Schnellbauschrauben15–20 Stück0,02 €/St.25 cm Abstand
Fugenspachtel + Band0,3 kg + 1,2 lfm0,50–1,00 €Fugenband nicht vergessen
Mineraldämmung (Wand)1,05 m²4–8 €/m²5 % Verschnitt

Praxis-Tipps für Trockenbau

  • Verschnitt einplanen: Kalkulieren Sie 10–15 % Materialzuschlag – bei Dachschrägen sogar bis 20 %.
  • Plattenversatz: Starten Sie jede zweite Reihe versetzt, um durchgehende Kreuzfugen zu vermeiden.
  • Feuchträume: In Bad und Küche imprägnierte Platten (grün/GKBI) verwenden – normale GK-Platten quellen auf.
  • Schallschutz: Für bessere Schalldämmung doppelt beplanken und Mineralwolle einlegen – bis 60 dB möglich.
  • Brandschutz: Feuerschutzplatten (GKF, rosa) sind Pflicht bei Brandschutzwänden – F30/F60/F90 je nach Aufbau.
  • Elektroinstallation: Leerrohre und Dosen VOR dem Beplanken verlegen – nachträgliches Fräsen schwächt die Wand.

Häufig gestellte Fragen zum Trockenbau-Rechner

Trockenbau in Deutschland: Alles \u00fcber Rigips, Profile und Materialberechnung

Trockenbau ist eine der beliebtesten Methoden im modernen Innenausbau. Ob Raumtrennung, Dachgeschossausbau oder Vorwandinstallation \u2013 mit Gipskartonplatten (umgangssprachlich "Rigips") lassen sich W\u00e4nde schnell, sauber und kosteng\u00fcnstig errichten. Im Gegensatz zum klassischen Mauerwerksbau entf\u00e4llt die Trocknungszeit von Putz und M\u00f6rtel, und die Bauzeit verk\u00fcrzt sich erheblich. Unser Trockenbau-Rechner hilft Ihnen, den genauen Materialbedarf f\u00fcr Ihr Projekt zu ermitteln.

Was ist Trockenbau und wie funktioniert er?

Beim Trockenbau werden vorgefertigte Bauteile ohne nasse Baustoffe wie M\u00f6rtel oder Beton verarbeitet. Das Grundprinzip: Eine Unterkonstruktion aus Metallprofilen (CW- und UW-Profile) wird an Boden und Decke befestigt und anschlie\u00dfend mit Gipskartonplatten beplankt. Die CW-Profile (C-f\u00f6rmige St\u00e4nderprofile) werden vertikal in einem Abstand von 62,5 cm eingesetzt, die UW-Profile (U-f\u00f6rmige Rahmenprofile) bilden den oberen und unteren Rahmen der Wand.

Die Hohlr\u00e4ume zwischen den Profilen werden h\u00e4ufig mit Mineralwolle gef\u00fcllt, um den Schall- und W\u00e4rmeschutz zu verbessern. Nach dem Beplanken werden die Fugen zwischen den Platten mit Fugenband und Fugenspachtel verschlossen und geschliffen. Anschlie\u00dfend kann die Wand gestrichen, tapeziert oder gefliest werden.

Die richtigen Gipskartonplatten w\u00e4hlen

Die Wahl der richtigen Platte h\u00e4ngt vom Einsatzbereich ab. F\u00fcr normale Wohnr\u00e4ume gen\u00fcgen Standard-Gipskartonplatten (GKB) mit 12,5 mm St\u00e4rke. In Feuchtr\u00e4umen wie Badezimmer und K\u00fcche sind impr\u00e4gnierte Platten (GKBI) mit reduzierter Wasseraufnahme Pflicht \u2013 erkennbar an der gr\u00fcnen Kartonage. F\u00fcr Bereiche mit erh\u00f6hten Brandschutzanforderungen kommen Feuerschutzplatten (GKF) zum Einsatz, die mit Glasfasern verst\u00e4rkt sind und Feuerwiderstandsklassen bis F90 erm\u00f6glichen.

Das Standardformat betr\u00e4gt 1,2 m \u00d7 2,0 m (= 2,4 m\u00b2 pro Platte). Gr\u00f6\u00dfere Formate wie 1,25 m \u00d7 2,6 m sind f\u00fcr h\u00f6here R\u00e4ume verf\u00fcgbar und reduzieren horizontale Fugen. Unser Rechner kalkuliert mit dem Standardformat und ber\u00fccksichtigt 10 % Verschnitt f\u00fcr Ecken, T\u00fcr\u00f6ffnungen und Zuschnitte.

CW- und UW-Profile: Die Unterkonstruktion

Die Metallprofile bilden das tragende Ger\u00fcst jeder Trockenbauwand. UW-Profile (Rahmenprofile) werden am Boden und an der Decke befestigt und bilden den \u00e4u\u00dferen Rahmen. CW-Profile (St\u00e4nderprofile) werden vertikal in die UW-Profile eingestellt. Der Achsabstand von 62,5 cm ist der Standard, da er optimal zur Plattenbreite von 1,25 m passt \u2013 jede Plattenkante liegt genau auf einem Profil.

Die Standardprofilbreite betr\u00e4gt 75 mm (CW 75 und UW 75), was eine Gesamtwandst\u00e4rke von ca. 100 mm bei einfacher Beplankung ergibt (75 mm Profil + 2 \u00d7 12,5 mm Platte). F\u00fcr d\u00fcnnere W\u00e4nde gibt es 50-mm-Profile, f\u00fcr dickere Konstruktionen 100-mm-Profile. CW-Profile haben eine Standardl\u00e4nge von 2,75 m, UW-Profile sind in 3-m-L\u00e4ngen erh\u00e4ltlich.

Einfache oder doppelte Beplankung?

Die einfache Beplankung (eine Lage Gipskarton pro Seite) gen\u00fcgt f\u00fcr die meisten Anwendungen im Wohnbereich. Eine doppelte Beplankung bietet jedoch entscheidende Vorteile: Der Schallschutz verbessert sich durch die zus\u00e4tzliche Masse um ca. 3\u20135 dB, was subjektiv einer Halbierung der Lautst\u00e4rke entspricht. Im Brandschutz sind doppelte Lagen f\u00fcr Feuerwiderstandsklassen ab F60 zwingend erforderlich. Zudem erh\u00f6ht sich die mechanische Belastbarkeit der Wand \u2013 wichtig, wenn schwere Gegenst\u00e4nde aufgeh\u00e4ngt werden sollen.

Bei doppelter Beplankung wird die zweite Lage mit mindestens 40 cm Versatz zur ersten geschraubt, damit die Fugen nicht \u00fcbereinander liegen. Der Schraubenbedarf steigt von ca. 15 auf ca. 25 Schrauben pro Quadratmeter. Die l\u00e4ngeren Schrauben (35\u201345 mm statt 25 mm) m\u00fcssen dabei mindestens 10 mm in das Profil eingreifen.

Fugen verspachteln: So wird die Wand glatt

Nach dem Beplanken m\u00fcssen alle Fugen und Schraubenk\u00f6pfe verspachtelt werden. Daf\u00fcr wird ein Fugenband (Bewehrungsband aus Papier oder Glasfaser) in die Fugen eingelegt und mit Fugenspachtel fixiert. Der Verbrauch liegt bei ca. 0,3 kg Spachtelmasse pro Quadratmeter und Arbeitsgang. F\u00fcr ein optimales Ergebnis sind zwei bis drei Spachtelg\u00e4nge n\u00f6tig, wobei jeder Durchgang breiter aufgetragen wird als der vorherige.

Die Qualit\u00e4tsstufen Q1 bis Q4 definieren die Oberfl\u00e4cheng\u00fcte: Q1 (Grundverspachtelung) gen\u00fcgt unter Fliesen, Q2 ist Standard f\u00fcr Tapeten und Strukturputz, Q3 eignet sich f\u00fcr Farbanstriche und d\u00fcnne Tapeten, und Q4 (Vollfl\u00e4chenspachtelung) ist f\u00fcr Glanzanstriche und Streiflicht-Bereiche vorgesehen. Je h\u00f6her die Qualit\u00e4tsstufe, desto mehr Material und Arbeitsaufwand sind erforderlich.

Kosten\u00fcbersicht und Spartipps

Die Materialkosten f\u00fcr eine einfach beplankte Trockenbauwand liegen bei ca. 15\u201325 \u20ac pro Quadratmeter. Der gr\u00f6\u00dfte Posten sind die Gipskartonplatten (ca. 5 \u20ac pro Platte), gefolgt von den Metallprofilen (ca. 3 \u20ac pro St\u00fcck). Schrauben, Fugenband und Spachtelmasse machen nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten aus.

Spartipps: Kaufen Sie Materialien im Paket oder bei Gro\u00dfh\u00e4ndlern wie Knauf oder Rigips. Achten Sie auf Sonderangebote in Baum\u00e4rkten. Bestellen Sie lieber etwas mehr Platten als berechnet \u2013 der Verschnitt bei T\u00fcr\u00f6ffnungen und Ecken ist oft h\u00f6her als erwartet. Mineralwolle f\u00fcr die D\u00e4mmung (ca. 5\u201310 \u20ac/m\u00b2) ist im Rechner nicht enthalten und sollte separat eingeplant werden.

Trockenbau im Altbau und bei der Renovierung

Gerade im Altbau ist Trockenbau eine ideale L\u00f6sung: Schiefe W\u00e4nde k\u00f6nnen durch Vorsatzschalen begradigt werden, alte Decken lassen sich mit abgeh\u00e4ngten Gipskartondecken verkleiden, und Installationen (Strom, Wasser, Heizung) k\u00f6nnen elegant hinter Vorwandinstallationen verschwinden. Die leichte Bauweise belastet die vorhandene Bausubstanz kaum \u2013 eine Trockenbauwand wiegt nur ca. 25\u201330 kg/m\u00b2 im Vergleich zu 150\u2013250 kg/m\u00b2 bei einer gemauerten Wand.

F\u00fcr den Dachgeschossausbau gelten besondere Anforderungen an Brand- und W\u00e4rmeschutz. Hier werden h\u00e4ufig dickere Profile (100 mm) und zus\u00e4tzliche D\u00e4mmebenen eingesetzt. Dampfbremsfolien auf der warmen Seite verhindern Feuchtigkeitssch\u00e4den in der Konstruktion. Bei allen Umbauma\u00dfnahmen sollte gepr\u00fcft werden, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist \u2013 insbesondere bei tragenden W\u00e4nden und \u00c4nderungen am Grundriss.

Wie rechne ich den Materialbedarf richtig?

  1. Wandfl\u00e4che berechnen: L\u00e4nge \u00d7 H\u00f6he \u00d7 Anzahl der W\u00e4nde. T\u00fcr- und Fenster\u00f6ffnungen k\u00f6nnen Sie abziehen, aber rechnen Sie den Verschnitt mit ein.
  2. Plattenanzahl ermitteln: Fl\u00e4che geteilt durch 2,4 m\u00b2 (pro Platte), multipliziert mit 1,1 (10 % Verschnitt). Bei doppelter Beplankung verdoppeln.
  3. CW-Profile z\u00e4hlen: Wandl\u00e4nge geteilt durch 0,625 m (Achsabstand), aufgerundet plus 1 f\u00fcr den Anfangsst\u00e4nder.
  4. UW-Profile berechnen: 2 \u00d7 Wandl\u00e4nge (oben + unten), geteilt durch 3 m (Profill\u00e4nge), aufgerundet.
  5. Schrauben kalkulieren: Ca. 15 St\u00fcck/m\u00b2 (einfach) oder 25 St\u00fcck/m\u00b2 (doppelt).
  6. Spachtelmasse planen: Ca. 0,3 kg/m\u00b2 pro Arbeitsgang, mindestens 2 G\u00e4nge.

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