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Zuletzt aktualisiert: 25. März 2026

Hundesteuer-Rechner 2026 – Alle Städte im Vergleich

Berechnen Sie die Hundesteuer für Ihre Stadt und vergleichen Sie die Sätze aller deutschen Großstädte. Mit Listenhund- und Zweithund-Berechnung.

Hundesteuer in Berlin

J\u00E4hrlich
120,00 €
Monatlich
10,00 €
Pro Hund / Jahr
120,00 €

St\u00E4dtevergleich (g\u00FCnstigste zuerst)

Augsburg
80,00 €
Hamburg
90,00 €
Frankfurt
90,00 €
Düsseldorf
96,00 €
Leipzig
96,00 €
München
100,00 €
Stuttgart
108,00 €
Dresden
108,00 €
Berlin
120,00 €
Mannheim
120,00 €
Wiesbaden
120,00 €
Hannover
132,00 €
Nürnberg
132,00 €
Bielefeld
132,00 €
Bremen
150,00 €
Köln
156,00 €
Dortmund
156,00 €
Essen
156,00 €
Bonn
180,00 €
Mainz
186,00 €

Wichtige Hinweise zur Hundesteuer

  • Die Hundesteuer wird von der jeweiligen Gemeinde erhoben und kann sich j\u00E4hrlich \u00E4ndern.
  • Listenhunde/Kampfhunde kosten in vielen St\u00E4dten das 3- bis 10-fache.
  • Assistenzhunde, Blindenhunde und Diensthunde sind h\u00E4ufig befreit.
  • Bei Nichtanmeldung drohen Bu\u00DFgelder bis zu 10.000 Euro.

⚖️ Rechtlicher Hinweis

Diese Berechnung dient nur zur groben Orientierung und ersetzt keine verbindliche Auskunft Ihrer Gemeinde. Die tatsächliche Hundesteuer kann sich jährlich ändern. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an Ihr zuständiges Steueramt. Alle Angaben ohne Gewähr.

Hundesteuer in Deutschland: Alles, was Sie wissen müssen

Die Hundesteuerist eine kommunale Aufwandsteuer, die von jeder Gemeinde in Deutschland individuell erhoben wird. Sie ist eine der ältesten Steuern überhaupt und dient hauptsächlich dazu, die Hundepopulation zu regulieren und kommunale Einnahmen zu generieren. Die Höhe variiert enorm – von 30 Euro in kleinen Gemeinden bis über 900 Euro für Listenhunde in Großstädten.

Hundesteuer nach Städten: Der große Vergleich

Die Hundesteuer unterscheidet sich erheblich zwischen deutschen Städten. Während Augsburg mit 80 Euro pro Jahr zu den günstigsten Großstädten gehört, zahlen Hundebesitzer in Mainz mit 186 Euro mehr als das Doppelte. Für Listenhundbesitzer sind die Unterschiede noch dramatischer: In Hamburg fallen 600 Euro an, in Frankfurt sogar 900 Euro pro Jahr.

Stadt1. Hund2. HundListenhund
Berlin120 €120 €360 €
Hamburg90 €90 €600 €
München100 €100 €800 €
Köln156 €156 €672 €
Frankfurt90 €90 €900 €
Stuttgart108 €108 €612 €
Düsseldorf96 €150 €600 €
Mainz186 €186 €744 €

Listenhunde: Was Halter wissen müssen

Als Listenhunde(umgangssprachlich „Kampfhunde“) werden Hunderassen bezeichnet, die in den Hundegesetzen der Bundesländer als potenziell gefährlich eingestuft sind. Die Listen variieren je nach Bundesland erheblich:

  • Kategorie 1 (in vielen Ländern): Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier
  • Kategorie 2 (teilweise): Rottweiler, Dobermann, Alano, Mastiff, Kangal
  • Bayern, Schleswig-Holstein: Umfangreichere Listen mit bis zu 20 Rassen
  • Niedersachsen, Thüringen: Keine rassespezifische Einstufung

Für Listenhundbesitzer fallen neben der erhöhten Steuer oft weitere Kosten an: Wesenstest (100–300 Euro), Sachkundeprüfung (50–200 Euro), erhöhte Haftpflichtversicherung und in manchen Gemeinden eine Pflicht zum Maulkorb und zur Leinenpflicht.

Hundesteuer abmelden: Wann und wie?

Die Hundesteuer muss abgemeldet werden bei: Tod des Hundes, Abgabe an einen neuen Halter, Umzug in eine andere Gemeinde (dort neu anmelden!). Die Abmeldung erfolgt schriftlich bei der Gemeinde. Zu viel gezahlte Steuer wird anteilig erstattet. Wichtig: Melden Sie den Hund rechtzeitig ab, sonst laufen die Steuerforderungen weiter.

Hundesteuer im europäischen Vergleich

Deutschland ist eines der wenigen europäischen Länder, die eine Hundesteuer erheben. In Österreich gibt es ebenfalls eine Hundeabgabe (Wien: 72 Euro/Jahr). Die Schweiz erhebt in vielen Kantonen eine Hundesteuer (50–150 CHF). In den Niederlanden wurde die Hundesteuer 2023 abgeschafft. In Frankreich, Italien, Spanien und den meisten anderen EU-Ländern existiert keine Hundesteuer.

Spartipps zur Hundesteuer

  • Gemeinde prüfen: Bei Umzug vergleichen Sie die Hundesteuersätze der Umgebung. Nachbargemeinden können erheblich günstiger sein.
  • Ermäßigungen nutzen: Prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf Ermäßigung haben (Tierheim-Hund, Sozialleistungen, Behindertenführhund).
  • Hundehalterhaftpflicht: In vielen Bundesländern Pflicht und steuerlich absetzbar (als Versicherung).
  • Steuermarke tragen: Vermeiden Sie Bußgelder durch das Tragen der Hundemarke. In manchen Städten kostet die Ersatzmarke 10–20 Euro.

Hundesteuer und Hundehalterhaftpflicht

Zusätzlich zur Hundesteuer benötigen Sie in den meisten Bundesländern eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. Diese ist in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen für alle Hundehalter Pflicht. Die Kosten liegen bei 50–100 Euro pro Jahrund decken Personen- und Sachschäden ab, die Ihr Hund verursacht (meist bis 5–10 Mio. Euro Deckungssumme).

Häufig gestellte Fragen zum Hundesteuer-Rechner

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