Wohngebäudeversicherung Rechner
Berechnen Sie den Beitrag Ihrer Wohngebäudeversicherung nach Wohnfläche, Bauart, Baujahr und Region. Inklusive optionalem Elementarschutz gegen Hochwasser und Starkregen.
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Gebäudedaten
Standort & Optionen
Für regionalen Risikofaktor
Dringend empfohlen! Elementarschäden nehmen in Deutschland stark zu.
Ergebnis Ihrer Wohngebäudeversicherung
Wert 1914
2.590 Mark
Neubauwert 2026
5.801.600 €
Jährlicher Beitrag
11.593,23 €
Monatlich
966,10 €
Aufschlüsselung nach Risikobausteinen
Feuer / Brand / Blitzschlag
Inkl. Explosion und Implosion
Leitungswasser
Rohrbruch, Frostschäden an Leitungen
Sturm / Hagel
Ab Windstärke 8
Weitere Gefahren
Überspannung, Fahrzeuganprall, etc.
Elementarschäden
Hochwasser, Starkregen, Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck
⚖️ Rechtlicher Hinweis
Diese Berechnung dient nur zur groben Orientierung und ersetzt keine professionelle Versicherungsberatung. Die tatsächlichen Beiträge können je nach Versicherer und individueller Situation abweichen. Für verbindliche Angebote kontaktieren Sie bitte einen Versicherungsberater. Alle Angaben ohne Gewähr.
Wohngebäudeversicherung: Unverzichtbar für Immobilienbesitzer
Für Immobilienbesitzer ist die Wohngebäudeversicherung nach der Haftpflichtversicherung die zweitwichtigste Versicherung. Sie schützt das Gebäude selbst – also das, was für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens darstellt. Ein Wohnbrand, ein schwerer Leitungswasserschaden oder ein Sturmschaden kann schnell sechsstellige Reparaturkosten verursachen. Ohne Gebäudeversicherung tragen Sie diese Kosten allein.
Die Wohngebäudeversicherung deckt standardmäßig drei Gefahrengruppen ab: Feuer (einschließlich Brand, Blitzschlag, Explosion und Implosion), Leitungswasser (Rohrbruch, Frostschäden an Leitungen, bestimmungswidrig austretendenes Wasser) und Sturm/Hagel (ab Windstärke 8, also ab 62 km/h). Diese drei Bausteine bilden die sogenannte verbundene Wohngebäudeversicherung.
Der Wert 1914: Berechnungsgrundlage erklärt
Der Wert 1914 ist eine historisch gewachsene Rechengröße der Versicherungswirtschaft. Er gibt den fiktiven Neubauwert des Gebäudes in Goldmark des Jahres 1914 an – dem letzten Jahr mit stabilen Baupreisen vor dem Ersten Weltkrieg. Durch Multiplikation mit dem aktuellen Baupreisindex (2026: ca. 22,4) wird der tatsächliche Neubauwert in Euro ermittelt.
Beispiel: Ein Einfamilienhaus mit einem Wert 1914 von 25.000 Mark hat einen aktuellen Neubauwert von 25.000 × 22,4 × 100 = 56.000.000 Pfennig = 560.000 €. Der Wert 1914 steht üblicherweise im Versicherungsschein oder kann von einem Sachverständigen ermittelt werden. Viele Versicherer berechnen ihn auch anhand von Wohnfläche, Bauart und Ausstattung.
Elementarversicherung: Warum sie immer wichtiger wird
Die Elementarversicherung deckt Naturgefahren ab, die in der Standard-Gebäudeversicherung nicht enthalten sind: Hochwasser, Überschwemmung durch Starkregen, Rückstau aus der Kanalisation, Erdbeben, Erdrutsch, Erdabsenkung, Schneedruck und Lawinen.
In den letzten Jahren haben Extremwetterereignisse in Deutschland dramatisch zugenommen. Die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 verursachte Schäden von über 30 Milliarden Euro. Doch auch lokale Starkregenereignisse können einzelne Häuser schwer beschädigen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnt, dass solche Ereignisse durch den Klimawandel weiter zunehmen werden.
Wichtig zu wissen: Auch Gebäude, die nicht in ausgewiesenen Hochwassergebieten liegen, können von Starkregen betroffen sein. Über 90 % aller Gebäude in Deutschland sind in der niedrigsten Hochwasser-Gefährdungsklasse (ZÜRS Zone 1) eingestuft – und trotzdem können sie von Sturzfluten nach Starkregen getroffen werden. Die Elementarversicherung kostet typischerweise 30-100 % Aufschlag auf die Grundprämie, kann aber im Schadenfall Hunderttausende Euro wert sein.
Einflussfaktoren auf den Versicherungsbeitrag
Bauart und Bauartklasse
Die Bauart beeinflusst den Beitrag erheblich, da sie das Schadensrisiko bestimmt. Massivbauten aus Stein oder Beton mit harter Dachung (Ziegel, Schiefer) sind am günstigsten zu versichern. Fertighäuser liegen leicht darüber. Holzhäuser und Fachwerkhäuser sind deutlich teurer, da sie ein höheres Brand- und Sturmrisiko haben.
Baujahr
Ältere Gebäude haben ein höheres Schadenrisiko: Veraltete Elektrik erhöht die Brandgefahr, alte Wasserleitungen sind anfälliger für Rohrbrüche, und die Bausubstanz kann Schwächen aufweisen. Gebäude vor 1950 zahlen typischerweise 20-35 % mehr als Neubauten. Sanierte Gebäude können günstiger eingestuft werden, wenn die Modernisierung nachgewiesen wird.
Region und PLZ
Der Standort beeinflusst das Risiko für verschiedene Gefahren: In Küstennähe sind Sturmschäden häufiger, in bestimmten Flussgebieten steigt das Hochwasserrisiko, und in Ballungsräumen sind die Schadenskosten aufgrund höherer Handwerkerpreise teurer. Versicherer nutzen das ZÜRS-System (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen) zur Risikobewertung.
Tipps zur Wohngebäudeversicherung
1. Gleitenden Neuwert wählen
Wählen Sie unbedingt die gleitende Neuwertversicherung. Sie passt die Versicherungssumme automatisch an steigende Baukosten an und verhindert Unterversicherung. Feste Versicherungssummen sollten Sie vermeiden.
2. Elementarschutz nicht vergessen
Schließen Sie Elementarschutz ab – auch wenn Ihr Gebäude nicht in einem Hochwassergebiet liegt. Starkregen kann überall auftreten und ist die häufigste Ursache für Elementarschäden.
3. Wert 1914 überprüfen
Lassen Sie den Wert 1914 überprüfen, insbesondere wenn Sie Modernisierungen oder Anbauten vorgenommen haben. Ein zu niedriger Wert kann zu Unterversicherung führen, ein zu hoher Wert zu überhöhten Beiträgen.
4. Regelmäßig vergleichen
Die Beiträge für Wohngebäudeversicherungen unterscheiden sich erheblich. Ein jährlicher Vergleich kann mehrere Hundert Euro sparen. Achten Sie beim Wechsel darauf, dass der neue Vertrag lückenlos an den alten anschließt.
Häufig gestellte Fragen zum Wohngebäudeversicherung Rechner
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