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Zuletzt aktualisiert: 24. März 2026

Rechtsschutzversicherung Rechner

Stellen Sie Ihren individuellen Rechtsschutz zusammen. Wählen Sie aus Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Vermieter-Rechtsschutz und berechnen Sie Ihren Beitrag mit Kombi-Rabatt.

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Rechtsschutzversicherung Rechner

Stellen Sie Ihren individuellen Rechtsschutz zusammen

Module wählen

Privat-Rechtsschutz

Vertrags-, Sachen- und Schadensersatzrecht

Berufs-Rechtsschutz

Arbeitsrecht, Kündigung, Abmahnung

Verkehrs-Rechtsschutz

Unfälle, Bußgeld, Fahrverbot

Vermieter-Rechtsschutz

Mietrecht, Räumungsklagen

Tarifoptionen

Kombi-Rabatt! Bei 3 Modulen sparen Sie 15 % auf den Gesamtbeitrag.

Ihr Rechtsschutz-Beitrag

Jährlich

209,53 €

Monatlich

17,46 €

Kosten pro Modul

Privat-Rechtsschutz86,70 € / Jahr
Berufs-Rechtsschutz68,64 € / Jahr
Verkehrs-Rechtsschutz54,19 € / Jahr

Absicherung im Überblick

Streit mit Nachbarn

Typische Kosten: 2.000 - 8.000 €

Kündigung durch Arbeitgeber

Typische Kosten: 3.000 - 15.000 €

Verkehrsunfall (Schadensersatz)

Typische Kosten: 2.000 - 20.000 €

Mietstreitigkeiten (als Vermieter)

Typische Kosten: 2.500 - 10.000 €

Streit mit Versicherung

Typische Kosten: 1.500 - 5.000 €

Bußgeldverfahren (Verkehr)

Typische Kosten: 500 - 3.000 €

Abmahnung im Arbeitsrecht

Typische Kosten: 1.000 - 4.000 €

Kaufvertrag-Streitigkeit

Typische Kosten: 1.000 - 5.000 €

⚖️ Rechtlicher Hinweis

Diese Berechnung dient nur zur groben Orientierung und ersetzt keine professionelle Versicherungsberatung. Die tatsächlichen Beiträge können je nach Versicherer und individueller Situation abweichen. Für verbindliche Angebote kontaktieren Sie bitte einen Versicherungsberater. Alle Angaben ohne Gewähr.

Rechtsschutzversicherung: Ihr finanzieller Schutzschild im Rechtsstreit

Ein Rechtsstreit in Deutschland kann schnell sehr teuer werden. Anwaltsgebühren, Gerichtskosten, Sachverständigenhonorare und die Kosten der Gegenseite bei Niederlage summieren sich leicht auf fünfstellige Beträge. Ohne Rechtsschutzversicherung müssen Sie diese Kosten aus eigener Tasche tragen – oder auf Ihr gutes Recht verzichten, weil Sie sich den Rechtsstreit nicht leisten können.

Die Rechtsschutzversicherung sorgt dafür, dass Sie Ihre Rechte wahrnehmen können, ohne das finanzielle Risiko fürchten zu müssen. Sie übernimmt Anwaltskosten (nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz), Gerichtsgebühren (nach Gerichtskostengesetz), Sachverständigenkosten, Zeugengelder und – bei Niederlage – die Kosten der gegnerischen Seite.

Was kostet ein Rechtsstreit ohne Versicherung?

Die Kosten hängen vom Streitwert und der Instanz ab. Einige Beispiele:

  • Kündigungsschutzklage (Streitwert 30.000 €): 5.000-8.000 € für Anwalt und Gericht in der 1. Instanz
  • Verkehrsunfall mit Personenschaden (Streitwert 50.000 €): 8.000-15.000 € bei Gerichtsverfahren
  • Nachbarschaftsstreit (Streitwert 5.000 €): 2.000-4.000 € inkl. Anwalt und Gericht
  • Mietstreitigkeit (Streitwert 10.000 €): 3.000-6.000 € in der 1. Instanz
  • Bußgeldverfahren Verkehr (500 €): 500-2.000 € für Einspruch und Verhandlung

Geht der Fall in die Berufung (2. Instanz), verdoppeln sich die Kosten nahezu. Bei einer Revision vor dem Bundesgerichtshof (3. Instanz) können die Gesamtkosten leicht das Drei- bis Vierfache der 1. Instanz erreichen.

Die vier Rechtsschutz-Module im Detail

1. Privat-Rechtsschutz

Der Privat-Rechtsschutz ist das Basismodul und deckt Streitigkeiten im täglichen Leben ab: Vertragsrecht (fehlerhafte Produkte, nicht erbrachte Dienstleistungen), Nachbarrecht (Lärmbelästigung, Grundstücksgrenzen), Schadensersatz (wenn Sie Ansprüche geltend machen), Sozialrecht (Streitigkeiten mit Behörden), und Steuerrecht (Einsprüche gegen Steuerbescheide, jedoch nur vor Finanzgerichten).

2. Berufs-Rechtsschutz

Der Berufs-Rechtsschutz ist für Arbeitnehmer besonders wertvoll. Er deckt Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber ab: Kündigungsschutz, Abfindungsverhandlungen, Abmahnungen, Arbeitszeugnisse, Lohnstreitigkeiten und Versetzungen. Wichtig zu wissen: Vor dem Arbeitsgericht trägt in der 1. Instanz jede Partei ihre eigenen Anwaltskosten – auch der Gewinner. Ohne Rechtsschutz gehen Sie also selbst bei berechtigten Ansprüchen ein finanzielles Risiko ein.

3. Verkehrs-Rechtsschutz

Der Verkehrs-Rechtsschutz schützt Sie bei: Unfällen (Schadensersatz, Schmerzensgeld), Bußgeldverfahren (Geschwindigkeitsüberschreitung, Rotlichtverstöße), Fahrverboten, Führerscheinentzug und Streitigkeiten mit Werkstätten. Dieses Modul hat oft keine Wartezeit und ist besonders für Vielfahrer, Berufspendler und junge Fahrer empfehlenswert.

4. Vermieter-Rechtsschutz

Für Immobilienbesitzer, die vermieten, deckt dieses Modul Streitigkeiten mit Mietern ab: Mietrückstände, Räumungsklagen, Betriebskostenabrechnungen, Schönheitsreparaturen und Eigenbedarfskündigungen. Eine Räumungsklage allein kann 3.000-8.000 € kosten – der Vermieter-Rechtsschutz ist für Vermieter daher eine lohnende Investition.

Selbstbeteiligung und Kombi-Rabatte optimal nutzen

Die Selbstbeteiligung (SB) bei der Rechtsschutzversicherung bezieht sich auf jeden einzelnen Rechtsfall, nicht auf das Kalenderjahr. Typische Optionen sind 0 €, 150 €, 250 € oder 300 € pro Rechtsfall. Der Vorteil: Bei den hohen Kosten eines Rechtsstreits fällt die SB kaum ins Gewicht, reduziert aber den Jahresbeitrag spürbar.

Rechenbeispiel: Ein Single-Tarif mit Privat + Beruf + Verkehr kostet ohne SB ca. 340 € / Jahr. Mit 250 € SB sinkt der Beitrag auf ca. 265 € – eine Ersparnis von 75 € jährlich. Erst wenn Sie innerhalb eines Jahres mehr als einen Rechtsfall haben, zahlen Sie durch die SB insgesamt mehr. Da die meisten Menschen selten einen Rechtsstreit führen, lohnt sich die SB in der Regel.

Kombi-Rabatte nutzen

Die Kombination mehrerer Module bietet erhebliche Rabatte. Bei 3 Modulen sparen Sie typischerweise 15 %, bei 4 Modulen sogar bis zu 22 %. Die beliebteste Kombination ist Privat + Beruf + Verkehr, die zusammen günstiger ist als jedes Modul einzeln.

Tipps für die richtige Rechtsschutzversicherung

1. Berufs-Rechtsschutz priorisieren

Arbeitsrechtliche Streitigkeiten sind häufig und teuer. Eine Kündigungsschutzklage kostet schnell 5.000-8.000 €. Der Berufs-Rechtsschutz ist damit das Modul mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis für Arbeitnehmer.

2. Deckungssumme beachten

Die Deckungssumme sollte mindestens 300.000 € pro Rechtsfall betragen. Bei Streitigkeiten mit hohem Streitwert oder mehreren Instanzen können die Kosten schnell sechsstellig werden.

3. Freie Anwaltswahl sichern

Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Anwalt frei wählen können. Einige günstige Tarife schreiben einen Partnerkanzlei vor. Die freie Anwaltswahl ist wichtig, um den bestmöglichen Rechtsbeistand zu erhalten.

4. Mediation einschließen

Moderne Tarife bieten Mediation als Alternative zum Rechtsstreit. Mediation ist oft schneller, günstiger und für beide Seiten zufriedenstellender. Achten Sie darauf, dass die Kosten für Mediation abgedeckt sind.

Häufig gestellte Fragen zum Rechtsschutzversicherung Rechner